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19-12-19 Neunmal auf dem Podest

19-12-21 Künzelsauer Trio in Wien erfolgreich

Kora Hartmann und Christine Weber liegen derzeit auf Platz eins und zwei der deutschen U17-Rangliste.

Christine Weber, Kora Hartmann und Jasmin Hermann vom Fecht-Club Würth Künzelsau liefern beim Europacupturnier die drei besten deutschen Ergebnisse. Zwei von ihnen setzen sich damit an die Spitze der deutschen Rangliste

von Julian Bielenberg
Mit einem guten 21. Platz beim U17-Europacupturnier in Mödling bei Wien schloss die Fechterin Christine Weber vom FC Würth Künzelsau das Jahr 2019 ab. Einen Rang hinter ihr landete Vereinskameradin Jasmin Hermann, dicht gefolgt von Kora Hartmann (32.), ebenfalls vom FC Würth. Damit platzierten sich die 15-jährigen Künzelsauerinnen vor allen anderen deutschen Fechterinnen. Hartmann führt nach dem guten Ergebnis vor Weber nun auch die deutsche Rangliste an. FCW-Sportdirektor Dominik Behr kommentiert: „Das war ein erfreulicher Jahresabschluss. Kora und Christine sind aktuell auf den Spitzenplätzen im nationalen Ranking. Jasmin hat sich in Mödling ebenfalls in Bestform präsentiert.“ Trotzdem sieht Behr noch Potential für mehr: „Bei kommenden Wettkämpfen schaffen es unsere Mädchen sicher auch noch weiter nach vorne.“ Ein Platz unter den besten Acht oder sogar eine Medaille sei das Ziel. „Kora und Christine sind nicht ganz fit in Österreich an den Start gegangen und konnten in den Tagen zuvor wenig trainieren. Vielleicht wäre mit einer optimalen Vorbereitung auch schon jetzt mehr drin gewesen“, analysiert der Sportdirektor. Mit Chayenne Büchner (35.) und Tiziana Nitschmann (63.) konnten sich zwei weitere Nachwuchsfechterinnen des FC Würth im Feld der knapp 200 Teilnehmerinnen aus 22 Nationen unter den besten 64 platzieren.

Nach dem U20-Weltcup in Budapest am 4. Januar, für den sich neben Weber auch Fanny Straub, Vienna Stapf und Julika Funke qualifiziert haben, geht es auch in der U17 international weiter: Bereits am 11. und 12. Januar ist der FC Würth mit einem großen Aufgebot in Grenoble vertreten. Insgesamt elf Jugendliche fechten dann am Fuße der französischen Alpen gegen die Konkurrenz aus aller Welt.

19-12-19 Neunmal auf dem Podest
Die Künzelsauer Starter in der U13 freuen sich über die erreichten Finalplatzierungen.

Nachwuchsfechter des FC Würth Künzelsau räumen beim Winter-Cup in Mainz ab. Auch der U20-Weltcup-Auftakt im polnischen Sosnowiec ist geglückt

von Julian Bielenberg

Der Winter-Cup in Mainz war für die jüngsten Fechter des FC Würth Künzelsau eine Gelegenheit, ihr Können zu demonstrieren - und das gelang ihnen mit Bravour: In der U9 war Ben Schmierer der zweitbeste Junge im Wettkampf und beendete das Turnier auf dem dritten Platz. In der U11 siegte sein Bruder Til Schmierer und Stella Albert wurde Dritte bei den Mädchen. Im Wettkampf der U13 kam Jana Kus auf Rang zwei. Tiziana Nitschmann war gleich in zwei Altersklassen erfolgreich: Sie gewann den Wettkampf der U17 vor ihren Vereinskameradinnen Kora Hartmann und Chayenne Büchner. In der U15 musste sie sich lediglich Lena Stemper geschlagen geben, die damit eine weitere Goldmedaille für den FC Würth gewann.

Die U20-Fechterinnen waren zeitgleich zum Junioren-Weltcup nach Sosnowiec/Polen gereist. Julika Funke kämpfte sich als beste Deutsche bis ins Achtelfinale und wurde Zehnte. Die noch in der U17 startberechtigte Fanny Straub sorgte mit Rang 55 für einen Achtungserfolg. Neun Plätze dahinter reihte sich Vienna Stapf ein. Madeleine Becker wurde 89. Tags darauf führte Julika Funke die U20-Nationalmannschaft bis ins Halbfinale, wo das neuformierte deutsche Team am Ende Platz vier belegte.

Sportdirektor Dominik Behr findet lobende Worte zum zweiten Adventswochenende: „In Mainz haben viele Kinder gut gefochten und es war eine tolle Atmosphäre. Auch mit den Ergebnissen in Polen bin ich zufrieden.” Bereits am kommenden Wochenende steht der nächste wichtige Wettkampf an. Beim Europacupturnier in Wien bietet sich für die U17 die letzte Gelegenheit ein Ticket für die EM im Februar zu lösen.

19-11-19 Zwei Titel erfüllen Erwartungen
(Foto privat)
(Foto privat) Toller Erfolg in Eislingen: Vienna Stapf, Madeleine Becker, Julika Funke, Fanny Straub und Christine Weber (v.l.) freuen sich über die Erfolge bei den Deutschen Meisterschaften der U20.

Fechterinnen des FC Würth Künzelsau dominieren die Deutsche U20-Meisterschaft. Julika Funke gewinnt Gold, Madeleine Becker Bronze. Auch das Team steht am Ende ganz oben auf dem Podest

von Julian Bielenberg
Spannend blieb es in Eislingen bis zum Schluss. Bei den deutschen U20-Meisterschaften der Säbelfechterinnen setzte sich die 19-jährige Julika Funke im Finale 15:14 gegen ihre Tauberbischofsheimer Konkurrentin Ylvi Schillinger durch und wurde damit ihrer Favoritenrolle gerecht. Im Halbfinale musste sich zuvor Madeleine Becker (19) ihrer Gegnerin aus der einstigen Fechthochburg beugen und gewann Bronze. „Ein super Ergebnis für uns”, stellt FCW-Sportdirektor Dominik Behr fest. „Die gute Ausbildung im Nachwuchs zeigt konstant Früchte“. So habe auch Schillinger ihre Grundausbildung in Künzelsau erhalten, ehe sie mit ihrer Familie ins Taubertal umgezogen sei. Neben den beiden Medaillengewinnerinnen stellten die Künzelsauer mit der erst 16-jährigen Fanny Straub und Vienna Stapf (18) noch zwei weitere Viertelfinalistinnen. Christine Weber (15) erzielte mit Rang neun eine weitere Top-Ten-Platzierung für den FC Würth.

Auch im Mannschaftswettkampf waren die Künzelsauerinnen in der Besetzung Funke, Becker, Stapf und Weber nicht zu schlagen - auch wenn es lange so aussah. Mit einem Rückstand von fünf Punkten ging Funke in das letzte Gefecht, drehte im entscheidenden Moment nochmal auf und zeigte ihre ganze Klasse: 45:44 hieß es schlussendlich gegen den Dauerrivalen aus Dormagen. „Gerade der Mannschaftserfolg ist immer eine sehr schöne Sache”, freut sich Behr. Er zeige, dass man in Künzelsau aus einer ganzen Reihe talentierter Nachwuchssportler schöpfen könne.

Die Künzelsauer Ergebnisse

Damen 1. Julika Funke; 3. Madeleine Becker; 5. Fanny Straub; 6. Vienna Stapf; 9. Christine Weber; 19. Tiziana Nitschmann; 21. Kora Hartmann; 22. Lena Stemper; 24. Jasmin Hermann; 30. Rabea Muhammad; 35. Chayenne Büchner; 38. Céline Schniepp; 42. Lilli Rosa Walter

Herren 36. Sören Nicklas

06-11-19 Knapp an Gold vorbei
(Foto FC Würth Künzelsau)
(Foto FC Würth Künzelsau) Die erfolgreiche Mädchenmannschaft mit (v.l.) Tiziana Nitschmann, Fanny Straub, Christine Weber und Kora Hartmann.

Die U17-Fechterinnen des FC Würth Künzelsau kommen im nationalen Teamwettbewerb in Kenten/Bergheim auf den zweiten Platz. Christine Weber und Fanny Straub auch im Einzel vorne

von Julian Bielenberg
43:45 hieß es am Ende aus Künzelsauer Sicht. Die U17-Mädchenmannschaft des FC Würth hat sich in einem spannenden Finale des ersten deutschen Ranglistenturniers in Kenten/Bergheim knapp dem TSV Bayer Dormagen geschlagen geben müssen. Das Quartett mit Christine Weber, Fanny Straub, Kora Hartmann und Tiziana Nitschmann überzeugte zuerst mit souveränen Siegen gegen Nürnberg und Eislingen. Auch die junge zweite Mannschaft (Chayenne Büchner, Jasmin Herrmann, Lena Stemper und Celine Schniepp) steuerte mit dem fünften Rang ein gutes Ergebnis bei. Die Jungen kamen an gleicher Stelle nicht über einen neunten Platz hinweg. Sören Nicklas, Florian Lutz, Nils Funk und Enrico Reifschneider verloren ihr Auftaktmatch gegen den TSC Eintracht Dortmund, waren in den weiteren Platzierungsgefechten dann aber siegreich.

Bereits am Vortag ging es im Einzel um Punkte auf der deutschen Rangliste. Weber, Zweite des Vorjahres, qualifizierte sich problemlos für das Viertelfinale und scheiterte dort an der späteren Turniersiegerin aus Dormagen. Auch Straub zeigte eine gute Leistung, musste sich aber ebenfalls im Viertelfinale ihrer Dormagener Konkurrentin beugen. „Das war ein wenig Pech”, analysiert FCW-Sportdirektor Dominik Behr und weiter: „Christine und Fanny standen den beiden stärksten Gegnerinnen gegenüber. Mit einem anderen Los wären sie sicher noch weiter gekommen. Unsere Mädchen haben aber auch die Klasse, solche Gefechte zu gewinnen. Sicher haben wir dazu bald wieder die Chance.”

Bildunterschrift: (Foto FC Würth Künzelsau)
Die erfolgreiche Mädchenmannschaft mit (v.l.) Tiziana Nitschmann, Fanny Straub, Christine Weber und Kora Hartmann.


31-10-19 Mit einem Paukenschlag zurück

31-10-19 Mit einem Paukenschlag zurück

Nach einem halben Jahr Wettkampfpause erkämpft sich Madeleine Becker den dritten Platz beim Hohenlohe-Cup in Künzelsau. Weitere Fechterinnen vom FC Würth erfolgreich
von Julian Bielenberg
Als Madeleine Becker am Anfang der laufenden Saison wieder ins Training eingestiegen ist, hat wohl niemand mit diesem Ergebnis gerechnet: Beim Hohenlohe-Cup, ein U20-Qualifikationsturnier des Deutschen Fechterbunds, erreichte die 19-Jährige den dritten Rang. Die Internatsschülerin des Schlossgymnasiums ist vor vier Jahren wegen der guten Trainingsbedingungen von Singapur nach Künzelsau gezogen und hat sich in den vergangenen Jahren an der deutschen Spitze im U20-Bereich etabliert. Im vergangenen Januar hatte sich Becker aber für eine Turnierpause entschieden und stieg erst jetzt mit ihrem furiosen Comeback wieder ins Wettkampfgeschehen ein. „Madeleine ist eine sehr gute Fechterin. Es ist natürlich toll, dass sie nach recht kurzer Vorbereitungszeit bereits wieder vorne dabei ist“, analysiert Dominik Behr, Sportdirektor des FC Würth Künzelsau.

Becker ist damit auf dem besten Weg, sich für die Weltcups im Ausland zu qualifizieren. Neben Becker schaffte auch Vienna Stapf den Einzug ins Viertelfinale und bestätigte trotz einer knappen 14-15 Niederlage ihre gute Form. Mit Fanny Straub (12.), Christine Weber (13.) und Kora Hartmann (14.) kamen zudem drei FCW-Fechterinnen der U17-Altersklasse unter die besten 16. Die großen Favoritinnen aus Künzelsau waren beim Heimwettkampf aus unterschiedlichen Gründen nicht am Start. Während die aktuelle Nummer Eins Deutschlands, Lisa Gette, sich von einer Verletzung erholt, war Julika Funke auf den Militärweltspielen in China am Start (wir berichteten).

Neben der überzeugenden sportlichen Leistung glänzte der Verein auch in seiner Rolle als Turnierausrichter. „Es ist schon ein großer Aufwand, einen Wettkampf in diesem Format zu organisieren“, erklärt Behr. Durch die engagierten ehrenamtlichen Helfer im Verein und Förderverein sei dies jedoch ohne Probleme zu bewältigen gewesen. 



Die Künzelsauer Ergebnisse
Damen
3. Madeleine Becker; 5. Vienna Stapf; 12. Fanny Straub; 13. Christine Weber; 14. Kora Hartmann; 21. Tiziana Nitschmann; 24. Lena Stemper; 27. Josephine Kober (KTF München/Internat); 30. Celine Schniepp; 33. Jasmin Herrmann; 35. Lilli Rosa Walter; 38. Chayenne Büchner; 39. Rabea Muhammad

Männer
36. Sören Nicklas; 37. Enrico Reifschneider; 43. Florian Lutz



Stapf in guter Form

Stapf in guter Form

(Foto privat): Vienna Stapf und Michael Gäbelein freuen sich über das Ergebnis beim U20-Turnier in Dortmund.

Fechterin des FC Würth Künzelsau erreicht Viertelfinale beim U20-Turnier in Dortmund

Vienna Stapf vom Fecht-Club Würth Künzelsau hat beim U20-Turnier in Dortmund den siebten Platz belegt. Die 17-jährige Schülerin des Schlossgymnasiums musste sich erst im Viertelfinale der späteren Siegerin Lisa Rütgers aus Dormagen mit 11-15 Treffern geschlagen geben. "Ein gutes Ergebnis von Vienna" freute sich Trainer Michael Gäbelein im Anschluss. "Mit einigen Entscheidungen zum Ende des Gefechts waren wir allerdings nicht einverstanden, das Gefecht hätte Vienna auch gewinnen können" haderte Gäbelein gleichzeitig etwas mit der Punktevergabe des Schiedsrichters.

Im vorherigen Turnierverlauf hatte sich Stapf mit Siegen gegen Konkurrentinnen aus Eislingen und Aachern für die Runde der besten Acht qualifiziert. Nochmal Trainer Gäbelein: "Fechterisch können wir auf dieser Leistung auf jeden Fall aufbauen". Mit Christine Weber (Platz 13) und Tiziana Nitschmann (Platz 16) konnten sich zwei weitere Fechterinnen für die Runde der besten 16 qualifizieren, beide sind noch in der U17 startberechtigt. Lisa Gette und Julika Funke vom FC Würth Künzelsau waren in Dortmund nicht am Start.

Bronze für Brunner

Bronze für Brunner

(Bild von Foto Linke): Bronze für das Team des FC Würth Künzelsau mit Kora Hartmann, Christine Weber, Fanny Straub und Emma Brunner. (v.l.)

Fechterin vom FC Würth Künzelsau erreicht bei der Deutschen U17-Meisterschaft in heimischer Halle den dritten Platz. Auch das Team schafft den Sprung auf's Podest

von Julian Bielenberg
Erschöpft aber zufrieden trat Emma Brunner nach neunstündigem Wettkampf von der Fechtbahn. Trotz des verlorenen Halbfinals war die 15-jährige Säbelfechterin vom FC Würth Künzelsau keineswegs enttäuscht. Bronze bei der deutschen U17-Meisterschaft in heimischer Halle; damit hat die ehrgeizige Öhringerin ihr Ziel erreicht. Ilvy Schillinger, ihre Kontrahentin vom FC Tauberbischofsheim dominierte im Anschluss das Finale und sicherte sich Gold. "Ein tolles Ergebnis für Emma", attestiert ihr Trainer und Sportdirektor Dominik Behr und weiter: "Zugetraut habe ich ihr eine Medaille auf alle Fälle. Sie hat heute in heiklen Situationen oft die Nerven behalten und sich Bronze verdient." Auch für Schillinger kann sich Behr freuen. Die 16-Jährige hat vor acht Jahren das Fechten in Künzelsau gelernt, bevor sie mit ihrer Familie nach Tauberbischofsheim gezogen ist.

Mit Kora Hartmann erreichte eine zweite Sportlerin des FC Würth das Viertelfinale. Die 14-jährige Schülerin der Freien Schule Anne-Sophie zeigte über den Tag hinweg eine konstant starke Leistung und musste sich erst im Viertelfinale Schillinger geschlagen geben. Annika Lechel und Fanny Straub belegten die Plätze zehn und zwölf und sorgten für ein starkes Teamergebnis.

Am zweiten Wettkampftag gingen die Mannschaften an den Start; der FC Würth als Titelverteidiger bei den Mädchen. Brunner, Hartmann, Straub und Christine Weber zeigten sich im Viertelfinale souverän und siegten klar gegen den Fechterring Nürnberg. Im Halbfinale wartete Dauerrivale TSV Bayer Dormagen auf das Künzelsauer Quartett, der nach überzeugender Leistung die Oberhand behielt. "Das war kein gutes Gefecht. Die Mädchen haben auf jeden Fall das Zeug zu gewinnen. Heute war leider nichts drin", analysiert Behr. Im Gefecht um Platz drei gegen Mainz hatten die Künzelsauer Mädchen wiederum keine Probleme und erreichten ihr selbst gestecktes Minimalziel. Das Herrensäbelteam wurde an gleicher Stelle Siebter. "Das ist ein ganz gutes Ergebnis. Die Jungs sind schließlich mit zwei U13-Fechtern angetreten. Da ist in den nächsten Jahren noch mehr drin", erklärt Behr.

Bürkert startet bei der U23-EM

Bürkert startet bei der U23-EM

(Bild von Foto Linke): Anna-Lena Bürkert vom Fecht-Club Würth Künzelsau freut sich auf die U23-EM in Bulgarien.

Fechterin des FC Würth Künzelsau in Bulgarien auf der Planche

Insgesamt 23 Fechterinnen und Fechter hat der Deutsche Fechterbund für die U23-Europameisterschaften in Plovdiv (Bulgarien) nominiert. Mit dabei vom Fecht-Club Würth Künzelsau ist Anna-Lena Bürkert.

Für die 20-jährige Säbelfechterin, die derzeit ein Freiwilliges Soziales Jahr beim Fecht-Club absolviert, ist es nach 2018 die zweite Teilnahme an der U23-EM. "Ich freue mich auf die Wettkämpfe und hoffe, dass ich meine Einzelplatzierung vom letzten Jahr steigern kann". Vor Jahresfrist belegte Bürkert Platz 36 im Einzel, das Team belegte Rang fünf in der Endabrechnung.

Los geht es mit dem Einzelwettkampf am 31. Mai, zwei Tage später geht Bürkert dann mit ihren Teamkolleginnen Katharina Peter und Liska Derkum (beide Dormagen) im Mannschaftswettbewerb an den Start.
Die Ergebnisse können unter https://plovdivfencingu23.eu/ live verfolgt werden.

Am 25. und 26. Mai

finden Nationale Meisterschaftn der U17 in Künzelsau statt. Es gibt für die Finalgefechte einen Livestream.

25. Mai ab 18.00 Uhr: sportdeutschland.tv/deutsche-meister/deutsche-meisterschaften-u17-saebel-2019

Annabell Krause neue deutsche Meisterin

Die Fechterin vom FC Würth Künzelsau holt ihren ersten Titel in der Altersklasse U13. Tiziana Nitschmann wird Zweite und Nils Funk komplettiert auf Platz drei den Medaillensatz

von Julian Bielenberg
Säbelfechterin Annabell Krause vom FC Würth Künzelsau gewinnt bei ihrer ersten Teilnahme die deutsche Meisterschaft der U13 in Nürnberg. "Sie hat konzentriert gefochten und in knappen Gefechten die Ruhe bewahrt. Das war schon Klasse", urteilt Trainer Michael Gäbelein. Er habe seiner Schülerin zwar durchaus den Sieg zugetraut, fest gerechnet habe er damit aber nicht: "Es gibt bei uns erst ab dieser Altersklasse nationale Titelkämpfe. Da kann man die Konkurrenz nicht so gut einschätzen. Außerdem spielt natürlich bei so jungen Fechtern die Aufregung eine große Rolle", erklärt Gäbelein.

Bereits zum zweiten Mal stand Tiziana Nitschmann bei einer deutschen Meisterschaft auf dem Podest. Nach Bronze im Vorjahr, musste sie sich dieses Mal erst im Finale geschlagen geben und wurde deutsche Vizemeisterin der U14. Für ihren Trainer Dominik Behr keine Überraschung: "Tiziana hat sich über die ganze Saison gut entwickelt. Sie kann in ihrer Altersklasse jeden schlagen." Erfreulich seien auch Platz sieben von Celine Schniepp und Rang acht von Josephine Kober, die für ihren Sport im Januar von München in das Internat des Schlossgymnaisums Künzelsau umgezogen ist.

Nitschmann, Krause und Schniepp gewannen einen Tag nach der Einzelkonkurrenz zusammen mit Vereinskollegin Lilli-Rosa Walter die Silbermedaille im Team-Wettbewerb. "Auch das freut uns natürlich. Wir sind im Damensäbel jetzt in jeder Altersklasse entweder deutscher Meister oder Vizemeister", sagt Behr.

Doch auch im Herrensäbel hat sich der Künzelsauer Nachwuchs in Nürnberg gut präsentiert: Nils Funk wurde Dritter in der U13-Konkurrenz. "Ein schönes Ergebnis für Nils! Er hat gekämpft und stand verdient im Halbfinale", analysiert Trainer Gäbelein. Für die kommende Saison traue er seinem Schüler noch mehr zu: "Wenn er weiter fleißig trainiert und an seinen Schwächen arbeitet, steht er nächstes Jahr im Finale."

Für Sportdirektor Behr war Nürnberg ein durchaus erfolgreiches Wochenende: "Fast jedes unserer Kinder hat eine Medaille mit nach Hause genommen. Das motiviert sie natürlich sehr, auch wenn das Ergebnis in diesem Alter noch nicht ganz so wichtig ist." Er bedauere nur, dass mit Lena Stemper und Chris Lang zwei Künzelsauer verletzungsbedingt nicht an den Titelkämpfen teilnehmen konnten. Auch für die U17-Meisterschaft am kommenden Wochenende in Künzelsau seien einige Sportler noch angeschlagen: "Wir freuen uns natürlich trotzdem und versuchen alles, um unseren Vorjahrestitel zu verteidigen", so Behr.

Starker Auftritt in Eislingen

Beim Jugendturnier in Eislingen haben die Nachwuchsfechter des FC Würth Künzelsau gute Leistungen gezeigt. Allen voran Nils Funk, der in der Altersklasse U13 den ersten Platz belegte. "Ein starker Auftritt unserer Kids" freute sich Trainer Michael Gäbelein im Anschluss. "Ich habe viele gute Aktionen und Gefechte gesehen und nehme viele Eindrücke für die Trainingsarbeit der kommenden Wochen mit".

Die Künzelsauer Finalergebnisse:
Damen
U11: 3. Marleen Held
U13: 3. Milena Hummel
U15: 2. Kora Hartmann, 4. Chayenne Büchner, 6. Tiziana Nitschmann
U17: 2. Kora Hartmann, 6. Tiziana Nitschmann

Herren
U11: 3. Till Schmierer, 6. Adrian Donath
U13: 1. Nils Funk, 6. Colin Gommel

Da Eislingen die letzte Station der Turnierserie 2019/2020 war, zuvor fanden bereits Wettkämpfe in Nürnberg, Mainz und Künzelsau statt, wurden dort auch die Gesamtsieger je Altersklasse geehrt. Vom FC Würth belegten Annika Lutz, Till Schmierer und Nils Funk den zweiten Platz im Gesamtklassement, Jasmin Hermann wurde dritte.

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